Beim Imkerstammtisch am Sonntagvormittag stand die aktuelle Situation der Bienenvölker und die anstehenden Arbeiten für die Imkerinnen und Imker im Mittelpunkt.
Zu Beginn gab es einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Veranstaltungen. Anschließend wurden verschiedene imkerliche Themen besprochen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Amerikanischen Faulbrut, einer gefährlichen Brutkrankheit der Honigbienen.
Ein weiteres Thema waren die notwendigen Arbeiten im Bienenstand zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Dazu gehört das Einschmelzen alter Waben, um die Wabenhygiene zu verbessern. Außerdem sollten die Mäusegitter an den Beuten angebracht werden, damit Mäuse im Winter keinen Schaden anrichten können. Schwache Bienenvölker können, sofern es die Situation erfordert, miteinander vereinigt werden.
Auch die Varroakontrolle ist weiterhin wichtig. Die abgefallenen Milben sollten regelmäßig gezählt werden. Als Richtwert wurde genannt, dass der natürliche Milbenabfall zu dieser Jahreszeit nicht mehr als eine Milbe pro Tag betragen sollte. Liegt der Wert darüber, ist eine entsprechende Behandlung zu prüfen. Dabei wurde auch der Einsatz eines Oxalsäureverdampfers angesprochen.
Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, die Bienenbeuten sturmfest zu machen, damit sie auch bei kräftigem Herbst- und Winterwind sicher stehen.
Zum Abschluss des offiziellen Teiles sahen sich die Teilnehmer einen kurzen Film über die Aufbereitung der imkerlichen Betriebsmittel an.
Im November findet kein Imkerstammtisch statt. Dafür sind alle Mitglieder mit ihren Partnerinnen und Partnern herzlich zur Weihnachtsfeier am Sonntag, 13. Dezember 2026, eingeladen.
Der Imkerverein freut sich auf eine rege Teilnahme und einen gemütlichen gemeinsamen Jahresausklang.